Wie finden junge Menschen ihren beruflichen Weg – und wie viel muss man eigentlich schon früh entscheiden?
Genau darum ging es bei der Veranstaltungsreihe „Expertinnen berichten“ am Anne-Frank-Gymnasium in Werne. Drei Kolleginnen der BAG Bankaktiengesellschaft gaben persönliche Einblicke in ihre Karrierewege – und zeigten, wie unterschiedlich sich berufliche Entwicklung gestalten kann.
Ein zentrales Learning für die Schülerinnen und Schüler:
Es gibt nicht den einen richtigen Weg – sondern viele Möglichkeiten, die sich im Laufe der Zeit entwickeln.
Was macht die BAG eigentlich – und was ist daran besonders?
Zum Einstieg lernten die Klassen die BAG als spezialisierte Bank kennen. Schnell wurde deutlich: Bank ist nicht gleich Bank.
Die BAG arbeitet im Bereich Problemkredite – ein Umfeld, in dem analytisches Denken, Verantwortungsbewusstsein und wirtschaftliches Verständnis gefragt sind. Gleichzeitig eröffnet genau dieses Spezialgebiet vielfältige Karrierewege.
Drei Kolleginnen, ein gemeinsamer Start
So unterschiedlich die heutigen Rollen sind – die Ausgangsbasis ist gleich:
Alle drei Kolleginnen haben ihre Ausbildung bei der BAG begonnen und sich anschließend berufsbegleitend weiterentwickelt.
Karriereweg 1: Entwicklung im Personalbereich
Milena Schüerhoff zeigte einen besonders greifbaren Weg: Nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der BAG entschied sie sich für ein berufsbegleitendes Studium, das sie erfolgreich abschloss. Nach ihrer Zeit als Trainee im Personalbereich ist sie heute fest im Team tätig – und hat bereits den nächsten Schritt begonnen: ein Masterstudium im Bereich Führung und Personalmanagement.
Ihre Botschaft:
Man muss sich nicht einmal festlegen – Entwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess.
Karriereweg 2: Interne Revision – Verantwortung und Überblick
Jennifer Grabow studierte ebenfalls berufsbegleitend und entwickelte sich nach ihrer Ausbildung Schritt für Schritt weiter – durch praktische Erfahrung und zusätzliche Qualifikationen. Heute arbeitet sie in der Internen Revision. Dort prüft sie Prozesse, bewertet Risiken und unterstützt Fachbereiche dabei, Abläufe zu verbessern.
Ihr Weg zeigt:
Karriere kann sich innerhalb eines Unternehmens immer wieder neu ausrichten.
Karriereweg 3: Unternehmensentwicklung / IT – Zukunft gestalten
Jennifer Christoph kombinierte ihre Ausbildung früh mit einem berufsbegleitenden Studium und sammelte umfassende Praxiserfahrung. Heute arbeitet sie in der Unternehmensentwicklung / IT und gestaltet aktiv Prozesse, digitale Lösungen und die Weiterentwicklung der Arbeitswelt bei der BAG.
Ihr Weg zeigt:
Karriere entsteht durch Entwicklung, Neugier und die Bereitschaft, neue Themen zu übernehmen.
Was alle drei Wege verbindet
Trotz unterschiedlicher Spezialisierungen zeigen die Beispiele eine klare gemeinsame Linie:
- Einstieg über eine Ausbildung
- Lernen parallel zum Job
- Entwicklung durch Praxis und Verantwortung
- Offenheit für neue Wege
Diese Kombination macht Karrierewege bei der BAG flexibel und individuell.
Welche Fragen beschäftigen Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung?
Milena Schüerhoff erzählt, wie es besonders im persönlichen Austausch lebendig wurde:
“Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, viele Fragen zu stellen und mehr über die Wege der Kolleginnen zu erfahren.”
Dabei ging es vor allem um ganz konkrete Themen:
- Muss man direkt nach der Schule wissen, welchen Weg man einschlagen möchte?
- Wie kommt man überhaupt zu einem Unternehmen wie der BAG?
- Wie sieht der Arbeitsalltag wirklich aus?
Besonders auffällig:
Viele Fragen drehten sich um das Thema Mathematik – etwa, welche Rolle sie in der Ausbildung, in der Berufsschule und im Arbeitsalltag spielt. Das große Interesse und der offene Austausch haben gezeigt, wie wichtig realistische Einblicke für die berufliche Orientierung sind.
Ein weiterer Pluspunkt:
Mit Julia (HFI) und Leonie (BAG) begleiteten zwei Auszubildende den Termin und konnten Fragen direkt aus ihrer eigenen Perspektive beantworten.
Diese Einblicke auf Augenhöhe machten den Austausch für die Schülerinnen und Schüler besonders greifbar.
Warum Berufsorientierung für uns wichtig ist
Für die BAG ist der Austausch mit Schulen ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung. Denn echte Einblicke helfen, Unsicherheiten zu reduzieren und berufliche Möglichkeiten greifbar zu machen.
Ausbildung und duales Studium bei der BAG
Viele der vorgestellten Wege zeigen: Theorie und Praxis greifen bei der BAG eng ineinander.
Das bedeutet:
- früh Verantwortung übernehmen
- im Team arbeiten
- eigene Stärken entwickeln
- sich kontinuierlich weiterbilden
Duales Studium bei der BAG: Dein Einstieg
Du möchtest deinen eigenen Weg gehen und Theorie mit Praxis verbinden?
Erfahre hier mehr über das duale Studium bei der BAG.